Bozen - willkommen in der Hauptstadt!
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Beliebte Wandertouren in Bozens Umgebung

Die Region um Bozen eignet sich hervorragend zum Wandern. Neben der einzigartigen Flora, die durch das milde Klima begünstigt ist, locken herrliche Landschaftseindrücke. Die Wege sind gut markiert und in der einschlägigen Literatur ausgezeichnet beschrieben. Bequem mit der Seilbahn ist beispielsweise das Rittner Hochplateau zu erreichen, das 350 Kilometer markierte Wanderwege mit leichten bis schwierigen Touren zu bieten hat. Auch Kohlern und Jenesien sind von Bozen aus per Seilbahn erreichbar und bilden die Ausgangspunkte für viele Spazier- und Wanderrouten. Das 50 Kilometer lange Sarntal ist ebenfalls eine beliebte Gegend für Wanderlustige. Von der Talsohle aufwärts gelangt man nicht nur zu den Gipfeln, sondern auch zu malerischen Almen mit Bergbauernhöfen, Hütten und Jausenstationen.

Von Girlan zum Schloss Sigmundskron

Schloss Sigmundskron - Foto: Richard Huber -  CC BY-SA 3.0
Foto: Richard Huber - CC BY-SA 3.0
Eine leichte Wanderung führt von Girlan in östlicher Richtung zum Schloss Sigmundskron, wo sich auch das Museum MMM Firmian befindet. Der Weg führt am Jesuheim und am Restaurant Marklhof vorbei. Die Gehzeit beträgt etwa zwei Stunden in geringer Höhenlage. Optimale Jahreszeiten sind Frühling und Herbst. Im Hochsommer ist die Route aufgrund der Hitze nicht zu empfehlen.

Stoanerne Mandln

Diese leichte Wanderung ist optimal für Familien mit Kindern oder Seniorinnen und Senioren geeignet. Beginnend bei den Fahrer Höfen in der Nähe von Jenesien bei Bozen führt der Traktor- bzw. Wanderweg zunächst zur Jausenstation „Möltner Kaser“. Danach folgt ein etwas steilerer Pfad zu den Stoanernen Mandln. Diese sind ein optimales Ausflugsziel wenn man mit Kindern unterwegs ist, weil man die Steinhaufen und Gebilde weiterbauen oder neue errichten kann. Nichts desto weniger sagen manche dem Ort mystische Bedeutung nach. Um die Stoanernen Mandln ranken sich viele Sagen. Die Gehzeit beträgt etwa zweieinhalb Stunden. Die Route ist von Frühling bis Herbst bzw. im Winter mit Schneeschuhen begehbar.
Stoanerne Mandln - Foto: flickr-User: firing_tower - CC BY 2.0
Foto: flickr-User: firing_tower - CC BY 2.0

Rittner Horn

Wer den anstrengenden Aufstieg auf sich nimmt, wird mit der unvergleichlichen Aussicht über die umliegende Bergwelt belohnt. Ausgangspunkt ist der Ort Oberinn auf 1.380 m Seehöhe. Von hier aus führt der Wanderweg über den Rosswagen und das Unterhornhaus zum Gipfel. Alternativ kann auch der Weg von Oberinn über Pemmern zum Rittner Horn gewählt werden. Die mittelschwere Bergtour beinhaltet eine Gehzeit von etwa sechs Stunden. Je nach Witterungsverhältnissen ist die beste Zeit zwischen Mai und Oktober.

Jakobsspitze

Jakobsspitze - Foto: WP-User: StonerLemonBlues - CC BY-SA 3.0
Foto: Wikipedia-User: StonerLemonBlues - CC BY-SA 3.0
Der höchste Gipfel des Sarntaler Ostkammes bietet bei Schönwetter einen wunderbaren Panoramablick. Ausgangspunkt ist der malerische Durnholzer See, der übrigens auch in etwa einer Stunde Gehzeit umrundet werden kann. Der Aufstieg zur Jakobsspitze erfolgt über die Flaggerscharte, den Flaggersee und die Marburger Hütte. Die mittelschwere Bergtour dauert in etwa sechs bis sieben Stunden. Von Mai bis Oktober ist die beste Zeit für den Gipfelsturm.

Leiferer Höhenweg

Die einfache aber lange Tour enthält einige leichte Kletterpassagen und daher empfiehlt sich unbedingt Klettersteigausrüstung mitzunehmen. Die Tour ist der ideale Einstieg für Klettersteiganfänger. Die Route führt von Leifers ins Brantental und weiter über einen gesicherten Steig durch die Wände des Tals. Von hier bietet sich ein herrlicher Panoramablick über Leifers bzw. das Südtiroler Unterland. Danach erreicht man die Steinerhöfe und die Schlucht des Steinmannbaches, von wo aus man über eine Forststraße nach Seit gelangt. Von dort führt der Weg zur Haselburg und weiter nach Haslach (Stadt Bozen). Mit dem Bus kann man von Haslach wieder nach Leifers gelangen. Die Gehzeit beträgt ca. sechs Stunden. Optimale Jahreszeiten sind Frühling und Herbst. Im Sommer ist die Tour aufgrund der Hitze nicht empfehlenswert. Außerdem stößt man hier im Hochsommer immer wieder auf Schlangen.

Sarntaler Hufeisentour

Ausdauernde und Geübte können diese schwierige mehrtägige Tour in Etappen gehen. Nach dem steilen Zustieg führt die Tour auf annähernd gleichbleibender Höhe durch die Sarntaler Alpen. Die Hütten sind jeweils etwa drei bis sechs Gehstunden voneinander entfernt. Ehrgeizige können unter den 140 Gipfeln der Sarntaler Alpen zusätzliche Touren auswählen. Je nach Ausdauer und Können kann die Hofeisentour unterschiedlich variiert werden. Ausgangspunkt ist Sarnthein, wo sich auch ein Parkplatz befindet. Mit dem Taxi kann man sich zum Riedler Hof bringen lassen und dort die Tour starten.

Erste Etappe

Ausgehend vom Riedler Hof erfolgt der Aufstieg bis zur Sarner Scharte und weiter zum Rittner-Horn-Haus.

Zweite Etappe

Über den Gasteiger Sattel führt der Weg zur Jocherer Alm und weiter zum Latzfonser Kreuz.

Dritte Etappe

Vom Latzfonser Kreuz gelangt man über die Fortschellascharte und das Tellerjoch zur Flaggerschartenhütte.

Vierte Etappe

Von der Hütte führt die Route zur Hörtlaner Scharte, zum Astenberg und Penser Joch.

Fünfte Etappe

Vom Penser Joch wandert man zum Grölljoch, zur Oberbergalm und nach Weißenbach.

Sechste Etappe

Von Weißenbach kann mit dem Taxi nach Sarnthein zurückkehren oder per Bus bis Aberstückl fahren und von dort über die Durralm, die Kaserwiesalm und das Missensteiner Joch zur Kesselberghütte wandern.

Wichtige Tipps

Die Tour ist nur für gut trainierte und geübte Wanderer geeignet. Regenschutz, warme Kleidung, Messer, Taschenlampe, Biwaksack, Reiseapotheke und genügend Proviant sollte man unbedingt dabei haben. Wichtig ist auch, sich immer mit genügend Trinkwasser einzudecken.

Hinweise

Wer Wanderungen plant, sollte die passende Ausrüstung mitbringen. Auch bei leichten Wanderungen darf nicht auf Regenkleidung, Sonnenschutz und genügend Wasser sowie Proviant vergessen werden. Außerdem ist es ratsam jemandem (z.B. dem Hotelpersonal) die geplante Route bekannt zu geben, damit die Einsatzkräfte im Notfall die notwendigen Informationen haben, um helfen zu können.

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